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Der Orkan im Inneren

Es fühlt sich an, als würde ein Orkan in mir toben. Ich fühle mich so rastlos und komme nicht zur Ruhe. Ich fühle mich so alleine und finde keinen Halt mehr. Es gibt niemanden der sich wirklich interessiert oder für mich ehrlich da ist. Zuhause ist es immer nur diese oberflächlich gespielte Zuneigung aber im Grunde interessiert sich keiner für Probleme oder Gefühle des Anderen. Ich wünsche mir jemanden, bei dem ich zur Ruhe kommen kann, der für mich da ist wenn ich ihn brauche, der mich verstehen kann und nicht nur Ratschläge von sich gibt, dass ich mein Leben und mich in den Griff bekommen muss, das ich essen und für die Ausbildung lernen muss, bla..bla...bla. Das ist eben genau das, was mir gar nichts bringt. Ich kann mit solchem Gerede nichts anfangen, ich hab es schon sooo oft gehört. Aber wie soll ich das denn machen? Die Gefühle in mir kann ich nicht beschreiben. Manchmal geht es mir so schlecht, dass es körperlich weh tut. Ich kann nachts nicht mehr schlafen weil ich mich nicht traue, die Augen zu schließen weil ich dann sofort die Bilder des Missbrauches vor Augen habe. Ich habe Angst, davon zu träumen und ich will es nicht sehen. Da bleibe ich lieber auf. Ich kann nicht essen weil ich meinem Körper nichts gutes tun kann und will. Ich muss mir weh tun und mich selbst verletzen weil ich so einen Hass gegen mich habe, dass ich mich nur so einigermaßen aushalten kann. Niemand kann das verstehen weil es nicht normal ist. Es ist nichts, was greifbar ist wenn man selbst nicht so fühlt und denkt. Sie meinen alle, man muss so sein wie sie, man muss normal sein und einen strikten Gang gehen von Schule über Ausbildung hin zu Job und Familie. Da passen psychische Probleme nicht hinein und schon gar nicht, wenn sie daran auch noch Schuld sind. Ich weise die Schuld ganz klar bestimmten Menschen zu die mir so viel angetan haben was nie mehr gut zu machen ist. Ich lebe das Leben, was sie für mich hinterlassen haben. Es fällt mir so schwer immer zu lachen, Tag für Tag zu kämpfen um ihren Ansprüchen und Forderungen zu entsprechen, nicht anmerken zu lassen wie es in mir tobt und wütet.

7.1.15 23:13

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