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Projekt Tag 1

Hab es geschafft beim Mittagessen das Ketchup zu den Kartoffeln wegzulassen und den Vanillepudding als Nachtisch, was eigentlich mein absoluter Lieblingspudding ist. Es fühlt sich irgendwie unvollständig an und komisch aber ich fühle mich nach dem Essen besser als wenn ich richtig zugeschlagen hätte.

Projekt Tag 1

Ich merke jetzt schon nach nicht einmal einem halben Tag das es echt schwer ist, keinen Zucker zu essen. Überall liegt Zeug herum, wo man eigentlich ohne groß zu überlegen zugreift. Ich sitze gerade am PC bei der Arbeit und habe eine Schüssel voll Schokoladenbonbons vor mir stehen. Es ist sehr schwer da nicht zu zu greifen. Ich versuche mich mit Tee trinken davon abzulenken um doch immer mal wieder etwas mit gutem Geschmack zu haben.

Projekt: 30 Tage ohne Zucker

In letzter Zeit ist mein Essverhalten sehr aus dem Ruder gelaufen. Ich fühle mich auchkkörperlich total schlapp und kaputt, komme kaum auf und bin extrem träge. Ich habe von dem Projekt gelesen und das Resultat war, dass es demjenigen viel besser ging, auch wenn die Zeit bis dahin sschwer war. Ich bin mal gespannt, wie es läuft.

Der Orkan im Inneren

Es fühlt sich an, als würde ein Orkan in mir toben. Ich fühle mich so rastlos und komme nicht zur Ruhe. Ich fühle mich so alleine und finde keinen Halt mehr. Es gibt niemanden der sich wirklich interessiert oder für mich ehrlich da ist. Zuhause ist es immer nur diese oberflächlich gespielte Zuneigung aber im Grunde interessiert sich keiner für Probleme oder Gefühle des Anderen. Ich wünsche mir jemanden, bei dem ich zur Ruhe kommen kann, der für mich da ist wenn ich ihn brauche, der mich verstehen kann und nicht nur Ratschläge von sich gibt, dass ich mein Leben und mich in den Griff bekommen muss, das ich essen und für die Ausbildung lernen muss, bla..bla...bla. Das ist eben genau das, was mir gar nichts bringt. Ich kann mit solchem Gerede nichts anfangen, ich hab es schon sooo oft gehört. Aber wie soll ich das denn machen? Die Gefühle in mir kann ich nicht beschreiben. Manchmal geht es mir so schlecht, dass es körperlich weh tut. Ich kann nachts nicht mehr schlafen weil ich mich nicht traue, die Augen zu schließen weil ich dann sofort die Bilder des Missbrauches vor Augen habe. Ich habe Angst, davon zu träumen und ich will es nicht sehen. Da bleibe ich lieber auf. Ich kann nicht essen weil ich meinem Körper nichts gutes tun kann und will. Ich muss mir weh tun und mich selbst verletzen weil ich so einen Hass gegen mich habe, dass ich mich nur so einigermaßen aushalten kann. Niemand kann das verstehen weil es nicht normal ist. Es ist nichts, was greifbar ist wenn man selbst nicht so fühlt und denkt. Sie meinen alle, man muss so sein wie sie, man muss normal sein und einen strikten Gang gehen von Schule über Ausbildung hin zu Job und Familie. Da passen psychische Probleme nicht hinein und schon gar nicht, wenn sie daran auch noch Schuld sind. Ich weise die Schuld ganz klar bestimmten Menschen zu die mir so viel angetan haben was nie mehr gut zu machen ist. Ich lebe das Leben, was sie für mich hinterlassen haben. Es fällt mir so schwer immer zu lachen, Tag für Tag zu kämpfen um ihren Ansprüchen und Forderungen zu entsprechen, nicht anmerken zu lassen wie es in mir tobt und wütet.

Ich hasse es, ich zu sein

Immer diese riesen große Selbstzweifel die mir alles so schwer machen. Ich traue mich nicht, irgendetwas zu tun, das von mir selbst aus geht und mir nicht von anderen befohlen oder gesagt wird. Ich denke immer, dass meine Meinung null zählt und niemand Interesse daran hat, diese zu hören. Ich fühle mich immer wie ein Klotz am Bein. Ich fühle mich immer so, als würde ich nur Platz wegnehmen und allen auf die Nerven gehen, weil niemand mich dabei haben will. Ich versuche immer unsichtbar und still zu sein. Oft ist es aber einfach auch schwer. Ich fühle mich sehr einsam und alleine mit allem. Jede Problem muss ich irgendwien für mich selbst ausmachen. Gerade wenn es mir schlecht geht, mir wieder meine Bilder und Erinnerungen in den Kopf kommen und ich innerlich am durchdrehen bin, bin ich mit dieser Verzweiflung alleine. Ich wünsche mir dabei so oft, dass ich jemandem sagen könnte, was in meinem Kopf vor sich geht und jemand bei mir hätte, der mich einfach hält.

Alleine

Zur Zeit bin ich eine emotionale Katastrophe. Ich stehe morgens schon auf mit dem Gefühl, einfach nicht existieren zu wollen. Ich komme kaum auf und schleppe mich durch den morgendlichen Badgang. Mein Freund steht neben mir und versucht schon Witze und ist aufgedreht. Natürlich will ich da kein Spaßverderber sein und mache mit was mir total schwer fällt weil dieses "ich bin glücklich und gut drauf" Getue, strengt so an.

In der Schule möchte ich mich vor allen verstecken. Ich habe das Gefühl, dass ich dort nur Platz weg nehme. Ich schäme mich dafür, wie ich bin. Ich will nicht immer dasitzen und nur depressiv drein schauen und alle mit meiner miesen Laune nerven. Aber wenn ich nicht unbedingt muss, dann kann und will ich mich nicht verstellen. Ich kann mir vorstellen das es ätzend ist, immer so einen schwarzen Trauerklos anschauen zu müssen. Aber was soll ich denn machen? Ich ziehe mich zurück, gehe auch in den Pausen alleine los und versuche, so gut wie möglich nicht da zu sein. Es ist der Horror wenn ich etwas vor der Gruppe sagen muss oder auffalle. Wer will denn was vor mir hören?

Ich habe zur Zeit so oft einen totalen Psychoanfall. Mir schießen schlagartig Bilder in den Kopf die mit dem Missbrauch zu tun haben. Ich sehe das alles so deutlich, bekomme einen innerlichen Druck, kann kaum noch atmen und könnte los schreien und weinen. Ich wünschte mir, mich jemandem anvertrauen zu können. Jemandem zu sagen, was los ist, von jemandem durch diese Phase begleitet werden indem einfach jemand da ist. Ich fühle mich so alleine.

Es ist ganz egal wie viele Menschen um mich herum sind. Es bringt mir auch nichts, wenn mein Freund mir sagt, dass er mich lieben würde. ich kann ihm das nicht glauben. Was ist denn an mir, das liebenswert sein soll? Ich bin weder hübbsch noch lebensfroh noch witzig oder unternehmungslustig. Ich bin jemand, von dem man lieber immer ein paar Meter Abstand hält und abwertend betrachtet. Man sieht mir an, dass ich mein Leben nicht im Griff habe. Man sieht mir an, dass ich mit dem Leben nicht klar komme. Sie fragen sich wahrscheinlich auch alle, was ich denn in diesem Beruf eigentlich will. Ich weiß, dass sie mich für unfähig halten und damit haben sie wahrscheinlich auch recht. Ich bin jemand, den man in eine Klinik stecken müsste um mich sozial tauglich zu machen. Es tut mir weh, niemanden zu haben mit dem ich über alles sprechen kann, wo ich alles erzählen kann was mir mein Leben zur Hölle macht. Ich renne durch den Tag ohne jemals irgendwo anzukommen oder glücklich sein zu können. Ich hasse mich also warum sollten das die Anderen nicht auch tun?

Inneres Chaos

Mein Freund hat mir heute auch schon gesagt, dass ich so weit weg bin. Ich versuche jegliche Gefühle von mir wegzuschieben und einfach gefühlskalt zu werden. Ich wünschte mir, dass ich nichts mehr fühlen muss. Das wäre zwar eine komische Existenz einfach nur so durchs Leben gehen ohne Gefühle und Freude sondern einfach nur kalt sein aber ich halte das alles nicht mehr aus. Ich habe Angst, für immer diese furchtbaren Gefühle in mir zu haben und Tag für Tag von den Bildern und Erinnerungen des Missbrauchs verfolgt zu werden. Wenn ich Nachts im Bett liege, bekomme ich kaum Luft, kann die Augen nicht zumachen weil dann sofort wieder die ganzen Bilder auftauchen. Ich überlege mir jeden Tag welchen Grund es überhaupt gibt, immer noch weiter zu machen. Ich versuche mich zuzusammen zu reißen für meinen Freund und für meine Mutter die sich beide Sorgen um mich machen. Aber ich selbst hab mich schon lange aufgegeben. Meine Ausbildung bekomme ich immer weniger auf die Reihe, meine Noten werden schlecht und den Terminen von Klaururen und Hausarbeiten komme ich gar nicht mehr nach. Ich muss jetzt dann auch Bewerbungen schreiben weil im Oktober die Ausbildung endet. Ich bekomme nichts auf die Reihe und habe auch keine Motivation dazu. Ich selbst würde jetzt alles beenden. Ich weiß das würde ich wahrscheinlich auch irgendwann bereuen aber ich schaffe es nicht mehr. Ich schleppe mich nur noch mit Müh und Not durch den Tag, kenne das Gefühl von Glück oder Freude schon lange nicht mehr. Ich hasse mich selbst so abgrundtief das ich es kaum aushalte, mich selbst zu fühlen. Ich versuche mich so zu benehmen und das zu tun, was Andere von mir verlangen. Ich versuche zu funktionieren und den Anforderungen gerecht zu werden. Ich weiß nicht wie lange ich das noch schaffen kann. Meine Fassade bröckelt immer mehr und ich habe Angst, dass ich alle enttäuschen werde. Sie erwarten Perfektion und Normalität, es muss alles geradlinig laufen, keine Schwäche ist erlaubt. Es hat zu funktionieren und alles andere muss mit sich selbst ausgemacht werden. Es ist so schwer.

Es ist zum durchdrehen

Heute hab ich mich mit Müh und Not durch den Tag geschleppt. Ich bin so fertig und schlapp, mache mir nur Gedanken ums essen und nicht essen, tue es den ganzen Tag nicht, abends kommts dann doch wo ich mich dann wieder unendlich darüber ärgere und mich gegen die Wand klatschen könnte. Die gabze Zeit kommen diese scheiß Bilder des Miss**auchs hoch und treiben mich in den Wahnsinn! Ich setzt wieder alles aufs Spiel. Bin fast unfähig zu arbeiten und bin halt da, dass ich da bin. Ich verfalle in so depressive Stimmung, dass ich alles einfach nicht mehr aushalten kann. Ich will nicht so sein...